Entsorgung und Recycling – Logistik der Entsorgungsunternehmen

Entsorgungsunternehmen – mehr als nur eine moderne Müllabfuhr

Wo immer heutzutage Waren produziert werden, wird eine spezielle Entsorgungslogistik notwendig. Dabei kommt es jedoch nicht nur auf die Beseitigung von nicht weiter verwertbaren Produktionsrückständen an, sondern auch auf die Rettung von Ressourcen. Unternehmen, die im Bereich der Entsorgung tätig werden, übernehmen alle Grundaufgaben der Entsorgungslogistik. Dazu gehören unter anderem das Sammeln von Abfällen aller Art, die Sortierung der Abfälle, Verpackung und Lagerung von Industrieabfällen und natürlich der Abtransport. Bei den Abfällen kann es sich um alle möglichen Arten wie Verpackungsmaterial, Plastik, überalterte Fertigwaren, Überschuss- oder Ausschussware, unerwünschte Kuppelprodukte oder recycelbare Rohstoff-Materialien handeln.

Drei Leistungsstufen in Entsorgungsunternehmen

In der Entsorgungslogistik werden drei Wertrückgewinnungsstufen veranschlagt, die von Unternehmen bei der Entsorgung von Abfällen berücksichtigt werden müssen. Die erste Stufe wird als Redistributionslogistik bezeichnet und umfasst das Einsammeln von anfallenden Rückständen, das Sortieren der Abfälle und die Klassifizierung für eine weitere Verwendung. In der zweiten Stufe, der Aufbereitungslogistik, werden die gesammelten Rückstände bzw. Abfälle dem stofflichen Recycling oder der energetischen Verwertung bzw. Verbrennung zugeführt. In der letzten Stufe, der Wiedereinsatzlogistik, wird die endgültige Verteilung der Rückstände vorgenommen.

Material, welches nicht weiterverarbeitet bzw. verbrannt werden kann, muss deponiert werden. Dieser Bereich der Abfallentsorgung kann je nach anfallenden Rückständen teuer werden. Entsprechend achten moderne Unternehmen natürlich bei den betrieblichen Abläufen darauf, möglichst geringe Mengen an Rückständen und Abfall zu produzieren. Auf diese Weise können auch die Entsorgungskosten minimiert werden. Wo trotzdem Rückstände und Abfälle entstehen, wird eine externe Verwertung der Rückstände angestrebt.

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz

Für die verschiedenen Bereiche der Entsorgung gelten zahlreiche Vorschriften, Gesetze und Auflagen. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist wohl die bedeutendste Grundlage für die Förderung der Kreislaufwirtschaft, mit der die natürlichen Ressourcen geschont und Abfälle möglichst umweltfreundlich beseitigt werden sollen. Das Gesetzt zielt darauf ab, die Abfallmenge möglichst weit zu reduzieren. Das Gesetz erfasst daher nicht nur Abfälle, die beseitigt werden müssen, sondern auch solche wiederverwertbar sind und nicht auf eine Deponie gehören. Auch die Abfallarten werden unterschieden gesetzlich unterschieden in gefährliche und ungefährliche Abfälle. Im Sinne des Gesetzes sind das Verursacherprinzip, die Produktverantwortung, die Vermeidungspflicht und die Verwertungspflicht maßgeblich.

Grundsätzlich sind also die Erzeuger bzw. Besitzer von Abfällen für die Vermeidung, Verwertung und Beseitigung zuständig. Wer Abfälle produziert, ist also verpflichtet sich um die ordnungsgemäße Entsorgung zu kümmern. Schon bei der Produktion sollten Unternehmen sicherstellen, dass möglichst wenig Abfall und Rückstände entstehen. Entsorgungslösungen sollten entwickelt werden, um den Verwertungskreislauf umsichtig zu schließen.

Natürlich können nicht alle Abfälle vermieden werden. Die unabwendbaren Rückstände und Abfälle müssen aber zumindest umweltverträglich und ordnungsgemäß verwertet werden. Allerdings muss die Wiederverwertung für den Betroffenen wirtschaftlich verträglich bleiben und technisch möglich sein. Daher haben sich Entsorgungsunternehmen auf diese Problematik spezialisiert.

Operative Aufgaben der Entsorgungsunternehmen

Im Rahmen der Entsorgungslogistik muss sich das Unternehmen um die Rückstände aus Arbeits- und Produktionsprozessen kümmern. Die folgenden operativen Aufgaben fallen an:

  • Verbesserte Verwertung und Wiedereingliederung von Rückständen und Abfällen durch Sammlung, Trennung und Rückführung
  • Nachweisführung über gefährliche Rückstände und Abfälle
  • Unterstützung von innerbetrieblichen Entsorgungssystemen beim Kunden

Entsorgung und Recycling – Logistik der Entsorgungsunternehmen

Das Hauptaugenmerk liegt für Entsorgungsunternehmen natürlich in der Beseitigung von Produktrückständen. Jedoch wird zunehmend auf ein geschicktes Recycling Rohstoffe zurückzugewinnen, um die steigenden Rohstoffpreise auszugleichen. Die frühzeitige Einbindung von Entsorgungsspezialisten im Bereich der Entsorgungslogistik ist entsprechend bereits im Stadium der Produktionsplanung üblich und für Unternehmen notwendig. Sicherlich kommen bald noch weitere Aufgaben für Entsorger hinzu, denn die steigenden Umweltanforderungen und abgewandelten gesetzlichen Vorgaben machen es notwendig, die Entsorgungslösungen anzupassen. Die Aufgabenvielfalt in Zukunft eher größer werden.

Plastik und Rohstoffe wiederverwerten – der Weg in eine umweltbewusstere Zukunft

Aufgrund der komplexen Anforderungen an das Recycling und die Beseitigung von Abfällen lassen sich seriöse Entsorgungsunternehmen eine Zertifizierung ausfertigen. Diese Zertifizierung bürgt dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben für die Entsorgung voll umfänglich eingehalten werden. Ob ein Rohstoff recycelt werden kann oder beseitigt werden muss, können die Spezialisten bestens einschätzen. Unternehmen, die Plastik, wiederverwertbare Rohstoffe oder Sondermüll sicher und bequem entsorgen möchten, die wenden sich am besten gleich an ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen.

Engineering Compounds

Als Engineering Compounds werden Verbundwerkstoffe wie z.B. Polyamide (PA), Polycarbonate (PC) oder Polybutylenterephthalate (PBT) aus sortenreinen Grundstoffen bezeichnet. Ziele der Compoundierung von Kunststoffen sind u.a. die Veränderung von mechanischen Eigenschaften eines Bindemittels, Farbveränderungen, Flammschutz oder die Verbesserung der Witterungsbeständigkeit.

Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden Engineering Compounds immer häufiger aus Kunststoffabfällen gewonnen. Es handelt sich bei diesen Werkstoffen also um die rohstoffliche Wiederverwertung von Kunststoffabfällen. Dazu gehören sowohl Kunststoffabfälle aus der Industrie als auch gebrauchte PET-Flaschen. Kunststoffrecycling ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern bedeutet vor allem, Kunststoff als echten Wertstoff zu begreifen, der sehr kundenspezifisch wieder in den Werkstoffkreislauf integriert werden kann. Wegen ihrer variablen Zusammensetzung und vielseitigen Eigenschaften tragen Verbundwerkstoffe bzw. Compounds zudem zu einer größeren Kosteneffizienz bei.

Durch die Spaltung von Polymerketten unter Wärmeeinwirkung entstehen aus hochwertigen Kunststoffabfällen petrochemische Grundstoffe wie Öle und Gase, die als Basis für neue Kunststoffe verwendet werden können.
Beispiele hierfür sind u.a. die teilkristallinen Polyamide (PA), die sich durch hohe Steifigkeit, thermische Festigkeit und mechanische Beständigkeit auszeichnen. Zu dieser Gruppe zählen:

PA6, mit einer sehr guten chemischen Beständigkeit
PA66, das über geringere Wasseraufnahme verfügt als PA6
PA46, welches auch bei höheren Temperaturen verwendet werden kann
PA11, ein Hochleistungs-Polyamid auf Bio-Basis aus nachwachsenden Rizinussamen
PA12 mit der geringsten Wasseraufnahme aller Polyamide

Weitere Engineerings Compounds sind:

Polycarbonat (PC) verfügt als amorpher Thermoplast über hohe Wärmeformbeständigkeit und gute Maßhaltigkeit.

Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) ist ein amorpher, thermoplastischer Standardkunststoff mit guten mechanischen und chemischen Eigenschaften.

Polyolefine (PP, PE) sind teilkristalline Kunststoffe und besitzen eine niedrige Dichte, Festigkeit, Härte und Temperaturfestigkeit bei gleichzeitiger Chemikalienfestigkeit.

Polybutylenterephthalat (PBT) ist ein thermoplastischher Kunststoff und verfügt über sehr hohe Maßbeständigkeit, gute Reibungs-und Verschleißeigenschaften und erweist sich als widerstandsfähig gegen einige Lösungsmittel.

Das Blend aus PC und ABS kombiniert die Vorteile beider Polymere, deren Steifigkeit sich durch Beimischung von Glasfasern noch erhöhen lässt.

Die thermoplastischen Kunststoffe PPA, PPE, PPS und LCP werden aufgrund ihrer hohen Hitzebeständigkeit und ingenieurstechnischen Optimierung als Hochleistungskunststoffe bezeichnet.

Mithilfe des Zusatz von Glasfaser, Kohlefaser oder anderen Additiven wie Licht- und Hitzestabilisatoren, Elastomeren, Gleitmitteln usw. können technische Kunststoffe sehr vielfältig eingesetzt werden. Die Zugfestigkeit von Standard PC kann laut dem internationalen Informationsdienstleister IHS Markit z.B. von 69 MPa auf 145 MPa erhöht werden, indem dieses Engineering Compound mit 30% Glasfaser verstärkt wird.

Wegen ihrer Kombination aus großer Widerstandfähigkeit und geringem Gewicht, bieten sich Engineering Compounds besonders als Metallersatz an. Das macht sie zu einem begehrten Material in der Herstellung von elektronischen oder medizinischen Geräten, aber auch für Autozulieferer oder im Baugewerbe. Zudem ist die Produktion von kompliziert geformten Teilen unter Anwendung von Engineering Compounds erheblich einfacher. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Kosteneffizienz aus, sondern ermöglicht vor allem eine Umsetzung, die kundenspezifisch auf die jeweiligen Anwendungsbereiche eingehen kann.

Haupteinsatzgebiete von Engineering Compounds sind Elektrogeräte und die Transportindustrie. Hier werden die Hochleistungskunststoffe vor allem im Schiffs-und Flugzeugbau, aber auch in der Autoindustrie benötigt. 40-45% aller technischen Kunststoffe werden schätzungsweise in diesem Sektor verbaut, was nicht zuletzt zu einer größeren Kosteneffizienz der Transportmittel beiträgt.
Der Elektromarkt umfasst etwa 35-40% des Compounding-Marktes. Engineering Compounds werden u.a. für Spulen, Schalter und Steckdosen gebraucht.
Weitere Bereiche, in denen Thermoplaste zum Einsatz kommen, sind z.B. industrielle Anwendungen oder Sanitäranlagen.

Das Bedürfnis nach Umweltschutz birgt erhebliches Entwicklungspotential für Engineering Compounds. Das neu geweckte Interesse an Kunststoffrecycling nicht nur von PET-Flaschen, sondern von Plastik im Allgemeinen, eröffnet viele Möglichkeiten der Anwendung von technischen Kunststoffen aus Altkunststoff, die besonders kundenspezifisch sind. So kündigte das Portal „Greencarreports.com“ bereits im Januar 2012 an, dass die Türpolsterung des 2013 neu ausgelieferten Ford Escape aus mit Kenaf (einer baumwollartigen, tropischen Hibiskus-Pflanze) verstärktem PP hergestellt würde, was das Gewicht dieser Dichtungen um 25% reduzierte. Es sind also nicht nur die allseits bekannten PET-Flaschen, die zur Wiederverwertung kommen.
Produkte aus technischen Kunststoffen leisten einen grundsätzlichen Beitrag zum Umweltschutz durch Kunststoffwiederaufbereitung. Das Einsparpotential bei Kohlenstoffdioxid durch den Einsatz von Engineering Compounds liegt bei 2kg CO2 und 1,3 Litern Rohöl gegenüber Neuware.

Eine Studie von IHS Markit schätzt, dass der Weltmarkt für Engineering Compounds jährlich um 4% wachsen wird. Für die Hochleistungskunststoffe PPE und PPS wird sogar ein jährliches Wachstum von bis zu 7% angenommen.

Compounding Industrie – kosteneffiziente Lösungen mit individuellem Anwendungsprofil

Die Compounding Industrie ist ein moderner, im späten 20. Jahrhundert entstandener Industriezweig, der im weitesten Sinne zur Branche Kunststoffrecycling zu zählen ist. Zu den Hauptaufgaben von Unternehmen, die sich mit Compoundierung beschäftigen, zählt die Herstellung von Spezialkunststoffen mit individuellen Eigenschaften. Der aus dem Englischen abgeleitete Fachbegriff Compoundierung steht im engeren Sinn für die Beimischung von Hilfsstoffen wie zum Beispiel Additiven und Füllstoffen. Durch die Compoundierung können effiziente Lösungen generiert werden, die sich durch ein individuelles Anwendungsprofil und geringere Kosten im Vergleich zur Primärrohstoffen auszeichnen.

Im Verlauf der Compoundierung wird der Rohstoff durch Beimischung von Zuschlagstoffen zu einer Kunststoffmasse mit individuellen Eigenschaften umgeformt. Dabei wird zum Beispiel die Teilchengröße der beteiligten Stoffe verändert, Additive werden eingearbeitet oder Bestandteile entfernt. Die Compoundierung erfolgt zum Großteil in speziellen Anlagen der Verfahrenstechnik wie zum Beispiel Extrudern. Im Rahmen der Aufbereitung von Kunststoffen (=Compoundierung) kommen die unterschiedlichsten Verfahren und Aufbereitungstechniken zum Einsatz. Typische Verfahrenstechniken von Unternehmen aus der Compounding Industrie sind Extrusion, Entgasen, Dispergieren, Schmelzen und Mischen. Der Mischprozess selbst kann durch distributives Mischen, dispersives Mischen, kontinuierliches Mischen oder diskontinuierliches Mischen erfolgen. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt in erster Linie davon ab, welches Resultat gewünscht ist. Für das Aufbereiten, Granulieren, Verstärken und Füllen werden zudem häufig gleichläufige Doppelschneckenextruder verwendet.

Compounds aus Weich-PVC zählen zu den am häufigsten hergestellten und verwendeten Produkten & Dienstleistungen in der Compounding Branche. Weich-PVC wird in zahlreichen Industriezweigen als vielseitig einsetzbarer, robuster Werkstoff und Baustoff geschätzt. So werden unter anderem Ummantelungen, Dichtungen, Profile, Folien und Tuben aus weichem PVC hergestellt. Unternehmen aus der Compounding Branche fertigen dabei sowohl Endprodukte als auch weiterverarbeitbare Mischungen aus weichem PVC. Zu den großen Stärken der Compounding Branche gehört die Fähigkeit, individuelle Lösungen zu generieren. Während viele Rohstoffe und reine Kunststoffe ein überschaubares Einsatzspektrum besitzen, sind die Möglichkeiten von Compounds um ein Vielfaches größer. So können Unternehmen aus der Compounding Branche zum Beispiel kundenspezifische Mischungen herstellen, die optimal zum jeweiligen Anforderungsprofil passen. Durch die Einarbeitung spezieller Additive entstehen individuelle Lösungen, die sowohl kostengünstig als auch umweltfreundlich sind. Untersuchungen haben ergeben, dass bestimmte Recyklate im Vergleich zu Rohstoffen / Neuware im günstigsten Fall eine Einsparung von 2 kg CO2 und 1,3 l Rohöl je Kilogramm bedeuten. Es handelt sich somit um Produkte, die nachhaltiger sind als der jeweils als Vergleichsstoff zugrundeliegende Rohstoff.

Auch Polyolefine werden in der Compounding Branche vielfach eingesetzt. Es handelt sich hierbei um leicht zu verarbeitende Thermoplaste, die sich aufgrund ihrer Eigenschaften optimal für die Compoundierung eignen. So können Polyolefine im Verlauf der Compoundierung zum Beispiel gemischt, aufgearbeitet, beigemengt oder geschmolzen werden – je nach Anforderung und gewünschtem Resultat. Typischerweise erhalten die Polyolefine im Verlauf der Compoundierung bestimmte Füllstoffe, Granulate und Additive als Beimengung. Das dabei entstehende Compound passt im Idealfall perfekt zum Anwendungsfall. So eignen sich Compounds aus Polyolefinen und bestimmten Stabilisatoren optimal für die Anwendung in Außenbereichen. Ebenfalls wichtig: Mischungsvielfalt ist ein wichtiges Merkmal von Unternehmen aus der Compounding Branche. Durch die Anwendung der unterschiedlichsten Verfahrenstechniken wie Mischen, Dispergieren oder Aufschmelzen entstehen Compounds, die exzellent zum jeweiligen Einsatzfall passen. Man spricht in diesem Fall von Mischungen „nach Maß„.

Die Mischungsvielfalt ermöglicht zudem ein passgenaues Herstellen von anspruchsvollen Halberzeugnissen, Produkten und Bauteilen wie etwa Belüftungsdüsen, Kabelschutzteilen und Fahrradhelmen. Die Vielfalt der Mischungen ergibt sich nicht zuletzt aus der Tatsache, dass der Mischprozess selbst sowohl in der viskosen als auch in der Feststoffphase umgesetzt werden kann. Typische Verfahren, die im Verlauf der Mischungsherstellung angewandt werden, sind die Verteilung der beteiligten Komponenten sowie das Abtrennen und Abscheiden von Bestandteilen, die nicht erwünscht sind – etwa Lösemitteln.

Bewährte Unternehmen aus der Compounding Industrie wie etwa die Firma Aurora Kunststoffe mit Sitz in Neuenstein zeichnen sich durch Mischungsvielfalt und individuelle Lösungen aus. Die erfahrenen Fachleute gehen versiert mit Bestandteilen und Stoffen wie Weich-PVC um und entwickeln Lösungen, die in der Automobilindustrie, im Maschinenbau oder in anderen Branchen benötigt werden. Die Compounding Industrie ist nicht zuletzt ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, nachhaltiger zu produzieren und diesbezüglich die Gesetzesvorgaben sowie Normen einzuhalten, denn: Hochwertige Compounds eignen sich exzellent als umweltfreundliche Alternative zu Neuware und Rohstoffen. Auch als Bindeglied zwischen Lieferant, Hersteller und Endkunde gewinnt die Compounding Branche zunehmend an Bedeutung.

Qualitätssicherung Compounding – bei Aurora Kunststoffe ist das garantiert

Kompetenz auf einen Blick – das ist durch die Qualitätssicherung von Compounding bei Aurora Kunststoffe garantiert. Hohe Sauberkeit und Haltbarkeit gehören dazu, das garantieren die Zertifikate, die Sie sich auch auf der Seite des Unternehmens anschauen können. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, warum Qualitätssicherung von Compounding so wichtig ist und von welchen Vorteilen Sie profitieren können.

Hohe Sauberkeit und Haltbarkeit durch die Qualitätssicherung von Compounding

Bei Aurora Kunststoffe können Sie sich von der Kompetenz auf einen Blick überzeugen. Compound ist der englische Begriff für Verbundstoff und steht für Kunststoffe, die mit weiteren Verstärkungsstoffen, Füllstoffen oder weiteren Additiven versehen werden. Das Compounding sorgt dafür, dass zwei oder mehr Stoffe fest miteinander kombiniert werden. Zum Ziel der Qualitätssicherung von Compounding gehört es, die Merkmale des jeweiligen Kunststoffes auf bestimmte Anwendungen abzustimmen. Dazu gehören auch die gute Haltbarkeit und die hohe Sauberkeit, die durch die Qualitätssicherung von Compounding bei Aurora Kunststoffe sichergestellt wird. Sollen Kunststoffe für Bauteile hergestellt werden, die für den Außenbereich gedacht sind, werden ihnen Stabilisatoren beigemischt, die dafür sorgen, dass die Teile UV-beständig sind. Bei Aurora Kunststoffe können Sie Kompetenz auf einen Blick erwarten. Das sagen auch die verschiedenen Zertifikate aus.

Wird ein Compound hergestellt, wird das als Compounding bezeichnet. Dieser Vorgang wird mit Doppelschneckenextrudern realisiert. Wenn zwei Polymere verbunden werden, wird das Polyblend genannt. Genauer gesagt, handelt es sich dabei aber eher um ein bestimmtes Compound.

Haltbarkeit und hohe Sauberkeit durch die Qualitätssicherung von Compounding

Aurora Kunststoffe versprechen Kompetenz auf einen Blick. Schauen Sie sich deshalb auch die anderen Produkte und Dienstleistungen an, die von unserem Unternehmen angeboten werden. Für unsere fachliche Expertise sprechen auch unsere Zertifikate. Mit Compounding können viele Vorhaben umgesetzt werden. Diese hängen von den jeweiligen Anforderungen der Bauteile ab. Bei der Fertigung müssen jedoch häufig Kompromisse gemacht werden, wenn technische Probleme auftreten.

Bei der Qualitätssicherung von Compounding werden auch die mechanischen Merkmale von Grundpolymeren verändert. Durch die Zugabe von Füllstoffen und Verstärkungsstoffen und die Schlagzähmodifizierung werden Bruchdehnung, Zugfestigkeit und Schlagfähigkeit erzielt. Werden Pigmente zugegeben, lassen sich auch Ihre gewünschten Farben realisieren. Dabei gibt es jedoch Einschränkungen, denn gewisse Farbeinstellungen können die Eigenschaften der Kunststoffe zum Teil maßgeblich beeinflussen.

Werden Flammschutzmittel zugegeben, wird verhindert, dass leicht brennbare Kunststoffe sich nicht mehr entflammen können. Aurora Kunststoffe versprechen Kompetenz auf einen Blick, hohe Sauberkeit und Haltbarkeit. Stabilisatorsysteme und Stabilisatoren werden zugegeben, um den temperaturbedingten Kettenabbau bei der Verarbeitung zu verhindern. Möglich ist das durch zu hohe Materialsicherungen, aber auch durch zu langes Bearbeiten in den Maschinen. Verhindert wird das durch eine Stabilisierung, die dafür sorgt, dass kurzfristige einfache Belastungen überstanden werden sollen.

Alle Kunststoffteile, die hohen Temperaturen standhalten müssen, beispielsweise in direkter Nähe von Motoren, sind hohen Belastungen ausgesetzt. Auch diese Teile müssen stabilisiert werden. Das stellt die Qualitätssicherung von Compounding bei Aurora Kunststoffe ebenfalls sicher. Dass Kompetenz auf einen Blick möglich ist, zeigt auch die Optimierung der Witterungsbeständigkeit von Kunststoffteilen, die im Außenbereich eingesetzt werden müssen. Diese werden durch Hydrolyse und Oxidation beschädigt. Auch hier sorgen Stabilisatoren dafür, dass das reduziert wird.

Beim Compounding werden auch Verarbeitungshilfsstoffe zugegeben. Sie verbessern die Verarbeitungsfähigkeit von Polymeren. Werden Entformungsmittel zugesetzt, kann die Entformung beim Spritzgießen erleichtert werden.

Hohe Sauberkeit und Haltbarkeit – welche Zusatzstoffe werden verwendet?

Am häufigsten werden beim Compounding Zusatzstoffe wie Langglasfaser oder Glasfaser zugegeben, um Kunststoffe zu verstärken. Diese sind günstiger als Kohlefasern. Kohlefasern hingegen sind leichter. Wollastonit ist ein Zusatzstoff, der zum Verstärken und Füllen verwendet wird. Seine stäbchenförmige Struktur sorgt jedoch für Verstärkung.

Als Füllstoffe werden Glimmer, Bariumsulfat, EPDM, Kreide, Ruß und Talkum eingesetzt. Zu den weiteren Additiven zählen Hitzestabilisatoren, Antiblockmittel, Gleitmittel, Antistatika, Lasermarkiermittel, UV-Stabilisatoren, Flammschutz, Nukleierungsmittel, Teflon, Schlagzähmodifikatoren und Farbstoffe.

Zu den am häufigsten verwendeten Compounds zählen sämtliche TPE, PP mit 20 Prozent Talkum, mit 30 Prozent Glasfaser oder mit 40 Prozent Kreide, eingefärbte Materialien, PA 6 oder 66 mit einem Glasfaseranteil von 30 Prozent, PC mit 20 Prozent Glasfaser, ABS mit 16 Prozent Glasfaser sowie flammgeschütztes PP, PC und ABS.

Qualitätssicherung von Compounding – abschließende Informationen

Compounding spielt auch in der Lagertechnik oder im Sportbereich eine Rolle. Im Lager sorgt das Beimischen fester Schmierstoffe für eine Senkung der Reibwerte. Der Verschleiß der Werkstoffe wird ebenfalls gesenkt. Ein Compound Bogen ist ein Gerät für Sportler, das durch Kabel und Rollen das Zuggewicht reduziert.

Im Fahrzeugbau stellt die Compound Bremse eine besondere Konstruktion dar.

Kunststoffrecycling – Verwertung von Kunststoffen

Unter Recycling im Allgemeinen wird die Wiederverwertung und sinnvolle Nutzung von verschiedenen Stoffen zusammengefasst. So wird von Alt wieder Neu gemacht.

Bereits im alten Rom wurden Altmetalle geschmolzen und wieder neu verwertet, die Idee ist daher nicht neu. Neu hingegen ist, dass auch die Industrie immer mehr auf recycelbare Stoffe wert legt. Kunststoffe werden in der Regel aus Kohle, Erdgas, Erdöl oder auch nachwachsenden Pflanzen hergestellt. Daher können nicht alle Kunststoffabfälle auch naturschonend beseitigt werden. So ist das Kunststoffrecycling – Verwertung von Kunststoff nicht nur kostensparend, da die verwendeten Ressourcen mehrfach genutzt werden können, sondern auch umweltschonend.

Dennoch steht das Kunststoffrecycling auch immer mit der Neuproduktion im direkten Wettbewerb, denn sind die Preise für Erdöl niedrig, lohnt sich eine rohstoffliche Verwertung in der Regel aus wirtschaftlicher Sicht nicht. In der Industrie fallen viele Kunststoffe an, die nicht als Abfall enden müssen sondern gut recycelt werden können. So gehört die energetische Verwertung hier genauso dazu wie die werkstoffliche Verwertung. Aufgrund ihrer chemischen Struktur können Kunststoffe verschiedene Arten recycelt werden. Hier kann es sich um die rohstoffliche Verwertung von einzelnen Bestandteilen in Verbindung mit der energetischen Verwertung oder aber auch um die thermische Verwertung handeln. Bei allen Möglichkeiten landen die Kunststoffteile nicht auf dem Müll. Im Gegensatz zur Wiederverwertung der Kunststoffe steht die energetische Verwertung, bei der der Abfall in Müllverbrennungsanlagen in Strom umgewandelt wird. Diese wird meist dann eingesetzt, wenn der Kunststoff erfolgreich wiederverwertet wurde, aber Reste übriggeblieben sind. Damit diese nicht auf Mülldeponien landen und hier der Umwelt schaden, kommt die energetische Verwertung ins Spiel.

Gerade in der heutigen Zeit soll mit den Resscourcen verantwortungsvoll umgegangen werden. Daher gehört hier auch in der Industrie das Kunststoffrecycling – Verwertung von Kunststoff auf jeden Fall dazu. Hierbei gibt es viele Möglichkeiten wie auch die hochwertige Abfallaufbereitung. Nicht nur der Umwelt nützt die werkstoffliche Verwertung, es können von den Unternehmen auch hohe Kosten gespart werden. Werden die Abfälle aufbereitet und wiederverwertet beeinflusst dies zudem das gute Image eines Unternehmens. Moderne Anlagetechniken können hierbei so hochwertige Recyclingerzeugnisse und Regranulate herstellen, die sogar in der Lebensmittelindustrie wieder einen Einsatz finden können. Diese entstandenen Malgüter und Granulate können von den Unternehmen wieder angekauft werden und kommen so wieder in den ganz normalen Kreislauf. Ebenso ist aber auch möglich für Unternehmen, den eigenen Kunststoffabfall im Kunststoffrecycling – Verwertung von Kunststoff abzugeben und diesen nach der Verwertung aufbereitet wieder zurück zu erhalten. Die nicht mehr benötigten Kunststoffabfälle können für die Aufbereitung aber auch an Kunststoffrecycelunternehmen verkauft werden, die diese nach der Verwertung wieder weiterverkaufen. Beide Verfahren sparen den Unternehmen, die mit diesen Kunststoffen arbeiten, viel Geld.

Fakt ist, dass Kunststoffe aus dem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Auch in der Industrie fallen viele Kunststoffe an, die noch weiter verwertet können. Daher haben es sich Firmen, wie Aurora Kunststoffrecycling zur Aufgabe gemacht, eine werkstoffliche Verwertung oder auch eine rohstoffliche Verwertung zur Verfügung zu stellen. Die Kunststoffmaterialien werden aufgekauft und wiederverwertet. Wichtig beim Kunststoffrecycling – Verwertung von Kunststoff ist die Sortenreinheit, die hier die zentrale Rolle spielt. So besteht der erste Schritt beim Kunststoffrecycling – Verwertung von Kunststoff in der Sortierung der Kunststoffe. Danach folgt in der Regel dann die Reinigung und das Waschen. Erst danach gehen die Kunststoffe in die Zerkleinerung und die sogenannte Granulierung. Aus diesem so gewonnenen Granulat lassen sich neue Kunststoffartikel herstellen. Dies geschieht in konventionell ausgestatteten Apparaturen, den Kunststoffverarbeitungsmaschinen.

Ein klassisches Beispiel, das wohl jeder kennt ist das Duale System, das seinerzeit den Gelben Sack aus recycelbaren Materialien auf den Markt gebracht hat. Dieser wird aus DSD-Alt-Kunststoffen hergestellt. Bei der rohstofflichen Verwertung hingegen wird ein anderer Weg eingeschlagen. Hier wird kein Granulat hergestellt sondern der aus Erdöl hergestellte Kunststoff wird wieder umgewandelt. So wird bei der rohstofflichen Verwertung die Umkehrung des Kunststoffherstellungsprozesses herbeigeführt und aus Plastik wieder das Erdöl gewonnen. Dieses so wieder gewonnene Rohstoff Öl kann bei allen möglichen Produktionsvorgängen auf chemischer Basis genutzt werden. Allerdings handelt es sich bei dem Verfahren um ein recht teures und energieaufwändiges. Der Umwelt geschuldet jedoch ist es auch ein sehr ressourcensparendes Verfahren. In jüngster Zeit wurde zudem festgestellt, dass es ein Verfahren zum eindüsen von DSD-Alt-Kunststoffen in den Hochöfen, die eigentlich zur Stahlproduktion gedacht sind, gibt. So werden hier durch diese Alt-Kunststoffe Reduktionsmittel ersetzt, die dem Prozess der Verarbeitung sowieso zugefügt werden müssten.

Rezyklate – Wissenswertes

Handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser aus unvernetzten Kettenmolekülen besteht, womit dem Kunststoff seine thermoplastischen Eigenschaften verliehen werden. Das bedeutet, dass sich der Kunststoff verformt, wenn dieser einer Wärmeeinwirkung unterliegt. Bei höheren Temperaturen lassen sich die Kunststoffe sogar einschmelzen. Thermoplastische Kunststoffabfälle können dadurch mechanisch zerkleinert werden, was ein vollständiges aber energiesparendes Recycling ermöglicht. Bei der Zerkleinerung entstehen Rezyklate, welche auch als Recycling-Granulat bezeichnet werden. Die Rezyklate werden dabei als Rohstoff eingesetzt, wenn es um die Herstellung neuer Produkte geht. Thermoplastische Kunststoffabfälle leisten damit einen gewinnbringenden Beitrag in puncto umweltfreundliche und nachhaltige Ressourcenschonung.

Was ist PE und welche Eigenschaften weist das Material auf?

Polyethylen wird mit PE abgekürzt und definiert den weltweit am häufigsten verwendeten Kunststoff. Das bedeutet auch, dass es sich bei Polyethylen um den am meisten produzierten Kunststoff handelt. Das Polyethylen gehört gehört in die Gruppe der Standardkunststoffe und zählt außerdem zu den Thermoplasten. Bei der Herstellung von Polyethylen wird Erdöl beziehungsweise Erdgas verwendet. Aus beiden Rohstoffen lässt sich das Ethylen gewinnen. Wie bei anderen chemischen Rohstoffen, kann auch das Ethylen aus pflanzlichen, also nicht fossilen Kohlenstoffquellen erzeugt werden. In Brasilien wird bereits seit mehreren Jahren ein zuckerrohrbasiertes PE hergestellt. Das GreenPE unterscheidet sich vom konventionellen PE weder chemisch noch in seinen Verarbeitungseigenschaften.

Kann der Kunststoff recycelt werden?

PE, welches im Rahmen von Verkaufsverpackungen eingesetzt wurde, lässt sich problemlos entsorgen. In den Sortieranlagen wird Nah-Infrarot-Technik eingesetzt, um die einzelnen Kunststoffe auf den Förderbändern zu separieren. Inzwischen lässt sich auf diese Weise eine Sortenreinheit von bis zu 98 Prozent erreichen. Damit ist ein hochwertiges Recycling möglich, weshalb PE in Sachen Verwendung und Verwertung stets eine gute Figur macht. Die Kunststoffabfälle aus PE sind zu 100 Prozent recycelbar und können dank verschiedener werkstofflicher Verfahren eingeschmolzen und somit zu neuen Produkten oder alternativ zu Rezyklate verarbeitet werden. Das Granulat eignet sich hervorragend für die Verwendung und Verwertung. Daraus lassen sich beliebig neue Produkte fertigen, welche anschließend auf dieselbe Weise entsorgt werden können. Rezyklate bilden einen körnigen Recycling-Kunststoff, welcher nicht nur ein hochwertiges Ausgangsmaterial, sondern zeitgleich eine kostengünstige Alternative zu neuen Herstellungsergebnissen darstellt. Die Produktion von recyceltem PE könnte nicht vielfältiger sein:

  • Kanister
  • Folien
  • Mülltonnen
  • Kabelisolierungen
  • Müllsäcke
  • Trinkwasserrohre
  • Fässer
  • Deponieabdichtungen etc.

Im Rahmen der industriellen Produktion von Kunststoffen, werden die anfallenden Reste immer beliebter. Vor allem im Hinblick auf die stets steigenden Rohstoffpreise. Aber auch die Umweltbelastung ambitioniert die Kunststoffindustrie immer wieder zum Umdenken. Produktionsreste gelten daher als wertvolle Ressourcen. Wir wollen Sie dabei unterstützen und kaufen Ihre Kunststoffabfälle, welche im Rahmen der industriellen Produktion entstanden sind und verwandeln diese einfach in einen neuen und ebenso hochwertigen Rohstoff, welcher sich uneingeschränkt für die Verwendung und Verwertung eignet.

Für wen ist die Entsorgung durch Aurora Kunststoffabfälle geeignet?

Sofern Sie täglich damit beschäftigt sind hochqualitative Kunststoffteile herzustellen, dürften wohl auch Fehlteile, Angüsse oder andere Ausschusswaren ein Thema für Sie sein?! Mit Aurora Kunststoffe haben Sie die Möglichkeit Ihre Kunststoffreste wieder in den Produktionsprozess zu integrieren. Sie haben also die Chance Ihre Abfälle aus der Kunststoff-Produktion in bare Münze umzuwandeln. Dafür bieten wir Ihnen einen hauseigenen Fuhrpark, welcher aus mehr als 60 Sattelaufliegern besteht. Außerdem bieten wir Ihnen ein Boxenkonzept, welches die sortenreine Kunststoff-Sammlung perfektioniert. Dieses Konzept ist nachhaltig, ressourcensparend und stressfrei. Deshalb haben wir dieses auch patentieren lassen.

Was muss beim Kunststoff-Recycling beachtet werden?

Wichtig ist, dass de sortenreine Trennung aller Kunststoffe gewährleistet ist. Um dieses Ziel zu erreichen, stellt Ihnen die Aurora Kunststoffe GmbH Lademittel zur Verfügung, welche speziell auf Ihre Produktionsarbeiten abgestimmt sind. Das können zum Beispiel Gitter- oder Kunststoffboxen sein. Natürlich werden Ihre Mitarbeiter durch uns sensibilisiert und geschult. Nur so lässt sich die sortenreine Trennung von thermoplastischen Kunststoffen umsetzen. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass wir damit die maximale Vergütung für Sie beziehungsweise Ihr Unternehmen herausholen können. Dafür stellen wir Ihnen von Aurora selbstverständlich ausgebildete Fachkräfte zur Seite. Der Abtransport erfolgt kostenfrei. Handelt es sich um eine größere Menge, welche in eines unserer Mahlzentren abtransportiert werden soll, steht Ihnen gern einer unserer Auflieger zur Verfügung. Ihre Kunststoffreste werden in unserem Wareneingang geprüft. Hier steht geschultes Fachpersonal an den Bändern, um eventuelle Verunreinigungen oder Vermischungen zu erkennen und zu beseitigen. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und wir kümmern uns um die Entsorgung Ihrer Kunststoffabfälle!

Kunststoffhersteller Deutschland

Kaum ein anderer Werkstoff lässt sich auch nach der Nutzung so gut verwerten, wie Kunststoff. Die chemische Struktur eröffnet jedem Kunststoffhersteller in Deutschland verschiedene Möglichkeiten zum Kunststoffrecycling. Von der rohstofflichen Kunststoffverwertung einzelner Bestandteile über die werkstoffliche Kunststoffwiederverwertung bis hin zur finalen thermischen Kunststoffverwertung ist alles möglich.

Kunststoffe am Beginn des Lebenszykluses

In der Kunststoffverarbeitung muss heutzutage besondere Sorgfalt gewahrt werden, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Daher verwenden die Kunststoffhersteller in Deutschland möglichst schonende Verfahren, um Formteile, Halzeugen, Folien oder Fasern und etliches mehr aus Kunststoff zu fertigen. Verarbeitet werden Produkte der chemischen Industrie, die handelsüblich in Form von Kunststoffplatten, Folie, Granulat, Pulver oder Masterbatch. Mittels Reaktionstechnik werden auch Chemikalien, die miteinander reagieren und einen Kunststoff erzeugen, verarbeitet. Nähere Informationen erhalten Sie gerne von uns!

Kunststoffhersteller in Deutschland setzen auf Kunststoffrecycling

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen liegt im Trend. Dazu gehört auch die Wiederverwertung von Kunstofferzeugnissen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Die Recycling-Möglichkeiten sind vielfältig. Vom sogenannten Up-Cycling über das rohstoffliche und werkstoffliche Recycling bis hin zur thermischen Kunststoffverwertung, die die letzte sinnvolle Verwertungsmöglichkeit darstellt, reicht die Palette der Optionen.

Warum ist die Kunststoffverwertung so wichtig?

In der Kunststoffverarbeitung wird hauptsächlich Erdöl verwendet. Wie viele andere Rohstoffe steht Erdöl jedoch nicht in unendlichen Mengen zur Verfügung. Daher ist eine effiziente Kunststoffverwertung heutzutage unumgänglich, um ein hohes Maß an Wertigkeit zu gewährleisten. Zudem sind Kunststoffe, die nicht wiederverwertet werden, eine hohe Belastung. Nur das Recycling sorgt dafür, dass nicht Tonnen von Kunststoff in Sammelstellen, auf Mülldeponien oder gar in der freien Natur landen. Da Kunststoff nicht zersetzbar ist, sind die Möglichkeiten des Recyclings eine extrem wichtige Alternative.

Gängige Methoden in der Kunststoffverwertung

Grundsätzlich werden drei Methoden in der Kunststoffverwertung eingesetzt. Da wäre als erstes, das werkstoffliche Recycling zu nennen. Der Kunststoff-Abfall wird gesammelt, sortiert, zerkleinert und dann aufbereitet. Dabei entsteht Granulat, welches erneut eingeschmolzen und zu neuen Kunststoff-Produkten verarbeitet werden kann. Dabei steht die umweltschonende, effiziente Kunststoffverwertung im Vordergrund.

Das rohstoffliche Recycling stellt die zweite Methode, mit der der Kunststoff in seine Kleinstmoleküle aufgespalten wird, dar. Hohe Temperaturen und die Zufuhr von Sauerstoff verhindern, dass der Kunststoff verbrennt. Diese Methode hat den Vorteil, dass ein Vorsortieren der Kunststoff-Abfälle entfällt.

Die dritte Methode, die beim Kunststoffrecycling eingesetzt wird, wird als thermische Kunststoffverwertung bezeichnet. Bei dieser Methode wird der Kunststoff nicht, wie man vermuten könnte, dem Verwertungskreislauf wieder zugeführt, sondern stattdessen verbrannt. Da keine Vorbereitungen wie sammeln, sortieren, zerkleinern und aufbereiten notwendig sind, stellt diese Methode ein sehr kostengünstiges Verfahren dar. Allerdings müssen Anlagen zur thermischen Verwertung der Kunststoffe über hocheffiziente Filter verfügen. Beim Verbrennungsvorgang können nämlich giftige Stoffe freigesetzt werden. Diese dürfen natürlich nicht einfach in die Umwelt eingeleitet werden. Wer sich über die thermische Kunststoffverwertung näher informieren möchte, kann sich gerne an uns wenden!

Kunststoffverarbeitung nach dem werkstofflichen Recycling

Viele Kunststoffhersteller in Deutschland haben den Vorteil des werkstofflichen Recyclings bereits entdeckt. Schließlich kann das Regranulat, welches bei dieser Methode gewonnen wird, dazu genutzt werden, neue Endprodukte zu erzeugen, die in der Qualität der Neuware aus Kunststoff in nichts nachsteht. Auf diese Weise ist sowohl der umweltschonende, effiziente Umgang mit dem Kunststoff-Abfall gewährleistet, als auch die Qualität der Neuprodukte. Kontaktieren Sie uns, wenn auch Sie eine finanzielle Ersparnis mit dem Gefühl, etwas für die Gesunderhaltung unserer Natur getan zu haben, koppeln möchten und wir erläutern Ihnen die Methoden zum werkstofflichen Kunststoffrecycling eingehend!

Kunststoffverarbeitung – lukrative Möglichkeiten für eine umweltbewusste Zukunft

Die Kunststoffhersteller in Deutschland haben die Zukunft fest im Blick. Mit einem effektiven Konzept, welches die Kunststoffverwertung und das Kunststoffrecycling umfasst, können die Firmen wirtschaftlich arbeiten und gleichzeitig etwas für den Erhalt unserer Umwelt tun. In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit groß geschrieben wird, sollten sowohl die Kunststoffhersteller in Deutschland als auch die Anbieter von Kunststoffprodukten und die Konsumenten auf eine Kunststoffverarbeitung setzen, die Ressourcen schont, Arbeitsplatze erhält und dem Menschen ein gutes Lebensgefühl vermittelt. Wenn Sie weitere Informationen zu den Themen Kunststoffrecycling, Kunststoffverwertung und Kunststoffverarbeitung erhalten möchten, kontaktieren Sie uns jetzt!

Compounding – Was ist das?

Was ist Compound Kunststoff?

Die Zahl der aus Kunststoff hergestellten Produkte geht in die Millionen. Kunststoffe wie Polyamid, Polyethylen oder Acrylnitril-Butadien-Styrol sind jedem Fachmann ein Begriff. Darüber hinaus macht in letzter Zeit Compound Kunststoff immer mehr von sich reden.

Der Begriff stammt aus dem Englischen und kann in etwa mit Verbundwerkstoff übersetzt werden. In einem speziellen Verfahren bei der Herstellung von Kunststoffen, die Compoundierung genannt wird, erfolgt die Verbindung mindestens zweier Stoffe. Das können je nach dem Verfahren der Compoundierung entweder 2 unterschiedliche Kunststoffe oder ein Kunststoffgranulat sein, dem bestimmte Zusätze (Additive) zugegeben werden. Compoundierung wird bei der Herstellung von Kunststoffen eingesetzt, um dem Verbundwerkstoff neue, vom Kunden gewünschte Eigenschaften zu verleihen, die der aus einfachen Kunststoffgranulat hergestellte Werkstoff nicht hat. Für die Compoundierung werden nur sortenreines Kunststoffgranulat und Zuschlagstoffe verwendet.

Welche Ziele verfolgt die Compoundierung?

Mit dem Verfahren bei der Herstellung von Kunststoffen soll ein neuer Werkstoff entstehen, der die positiven Eigenschaften der Ausgangsstoffe vereint. Da die Eigenschaften nicht selten einander entgegengesetzt sind, müssen beim Compound Kunststoff nicht selten Kompromisse eingegangen werden. Die Compoundierung wird bei der Herstellung von Kunststoffen am häufigsten gewählt um folgende Eigenschaften zu erreichen:

  • Farbe
  • Werden dem Kunststoffgranulat Pigmente oder Masterbatches zugesetzt , kann die vom Kunden gewünschte Farbe erzielt werden.

Flammpunkt

Die Zugabe von Flammschutzmitteln zum Kunststoffgranulat erhöht den Flammpunkt. Das bedeutet, der Verbundwerkstoff fängt erst bei wesentlich höheren Temperaturen an zu brennen.

Verbesserungen der mechanischen Eigenschaften

Durch die Zugabe von Additiven zum Kunststoffgranulat erhält der Compound Kunststoff verbesserte Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Schlagzähigkeit oder Bruchdehnung.

Thermische Stabilisatoren

Bestimmte Zuschlagstoffe verbessern die Temperaturbeständigkeit des Compound Kunststoff, indem sie den von der Temperatur ausgelösten Kettenabbau des Grundpolymers verzögern.

Verbesserung der Witterungsbeständigkeit

Diese Art der Compoundierung wird besonders für Kunststoffe angewendet, die im Freien eingesetzt werden. Durch Zusatzstoffe wird zum Beispiel die Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlung erhöht und Schädigungen durch Oxidation und Hydrolyse deutlich reduziert.

Verarbeitungshilfstoffe und Stabilisatoren

Diese Zusatzstoffe werden bei der Compoundierung dem Kunststoffgranulat zugesetzt, um die Herstellung von Kunststoffen zu erleichtern. Typische Anwendungsbeispiele sind Entformungshilfsmittel. In der Spritzgusstechnik werden sie benutzt, um die Entformung zu erleichtern. Andere Verarbeitungshilfsstoffe verbessern die kurzfristige thermische Belastbarkeit des Kunststoffs. Dadurch kann der Compound Kunststoff die Belastungen, die bei der Herstellung von Kunststoffen unvermeidbar sind, besser überstehen. Diese Additive im Compound Kunststoff spielen allerdings in der Regel für den Endkunden keine Rolle.

Häufig eingesetzte Additive und Zusatzstoffe
Zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften werden bei der Herstellung von Kunststoffen Glasfaser (Kurz- oder Langfasern) als Verstärkungsstoffe dem Compound Kunststoff zugesetzt. Kohlefasern werden zwar auch verwendet, sind aber wesentlich teurer.

Als Füllstoffe werden Talkum, Kreide, Glimmer, Bariumsulfat, EPDM und Ruß eingesetzt. Ruß wird mitunter auch als Farbstoff verwendet. Wollastonit ist ein Additiv, das sowohl als Füllstoff als auch als Verstärkungsstoff dem Kunststoffgranulat zugefügt werden kann.

Sonstige Zusätze
Im Prozess der Compoundierung können dem Kunststoffgranulat diverse Additive beigefügt werden. Zu den am häufigsten verwendeten gehören:

  • Farbstoffe
  • Gleitmittel
  • Hitzestabilisatoren
  • Flammschutzmittel
  • UV-Stabilisatoren
  • Teflon
  • Antistatika
  • Kristallisationsbeschleuniger

und eine ganze Reihe weiterer Zusatzstoffe, mit deren Hilfe spezielle Eigenschaften bei der Herstellung von Kunststoffen erreicht werden können.

Beispiele für Compound Kunststoff
Zu den typischen Beispielen für Verbundwerkstoffe gehören unter anderem – Alle eingefärbten Kunststoffe sowie thermoplastische Elastomere (TPE).

  • Polypropylen (PP), gefüllt mit 20 Prozent Talkum oder 40 Prozent Kreide.
  • Polypropylen mit 30 Prozent Glasfaser verstärkt (KGF oder LGF).
  • Polyamid (PA) 6 oder 66 mit 30 Prozent Glasfaser (KGF oder LGF).
  • ABS mit einem Anteil von 16 Prozent Glasfaser (KGF).
  • Polycarbonate (PC) mit 20 Prozent Glasfasern.
  • flammgeschütztes PP, PC und ABS.

Die Grundlagen der Compoundierung

Für Compound Kunststoff werden sortenreine Ausgangsstoffe benötigt. Nur durch die Verwendung von Grundstoffen bester Qualität kann ein hochwertiger Compound Kunststoff erzeugt werden. Im Prozess der Compoundierung soll durch eine Änderung der Teilchengröße, dem Einarbeiten von Additiven und der Entfernung von unerwünschten Bestandteilen (Feuchtigkeit, Gase) ein Compound Werkstoff mit neuen, verbesserten Eigenschaften erzeugt werden. Die Compoundierung erfolgt überwiegend in Extrudern. Es handelt sich um einen komplizierten Prozess, auf den hier im Detail nicht näher eingegangen werden kann. Die Verbindung des Grundpolymers mit den Zusatzstoffen erfolgt im Wesentlichen durch Druck und Hitze. Die einzelnen Komponenten werden intensiv gemischt. Ausgangsmaterial bei der Herstellung von Kunststoffen sind in den meisten Fällen pulverförmige Stoffe, die aufgeschmolzen werden müssen. Zur besseren Weiterverarbeitung wird am Ende der Compound Kunststoff in Form von Kunststoffgranulat an den Kunden ausgeliefert.

Durch die Compoundierung lassen sich Kunststoffe nach Maß herstellen.

Glasfaserverstärkte Kunststoffe

Verbundstoffe wie glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) und die Industrie Kunststoff Entsorgung ist längst ein wichtiger Industriezweig, der diese wertvollen Materialien als gesellschaftlich wichtige Ressource behandelt.


In einer Welt, die sich immer mehr zum kohlenstoffarmen Zeitalter hinbewegt, sind glasfaserverstärkte Kunststoffe, und das Recyceln dieser Verbundstoffe, ein dringendes Thema mit hoher Aufmerksamkeit. Denn alles, was die Emission von Treibhausgasen vermindert, wird intensiv erforscht und verbessert.

GFK Entsorgung hat seit vielen Jahren im Wirtschaftsraum der Europäischen Union einen starken Fokus, wobei es in anderen Teilen der Welt, nur GFK Sondermüll ist. Es gibt ein paar Schwierigkeiten, die mit guten Ideen und geeigneten Verfahren diese Stolpersteine aus dem Weg räumen. Dies hat für das Baugewerbe und die Autobauer eine sehr große Bedeutung, da diese wie fast keine andere Industrie unter hohen Druck beim Recyceln stehen.

Die European Composites Industry Association (EuCIA) erklärt in einem Positionspapier von 2011, dass glasfaserverstärkte Kunststoffe recyclingfähig und EU-konform sind. Die glasfaserverstärkte Kunststoff Entsorgung hat die Recyclingrouten weitgehend optimiert, diese werden fortwährend untersucht um Funktionierende, wirtschaftlich nachhaltige und geografisch weit verbreitete Recycling-Lieferketten zu schaffen. Das ist ein wichtiger Bestandteil, damit das Recycling von Verbundwerkstoffen, betriebswirtschaftlich sinnvoll und umweltfreundlich ist. In Ländern wo diese Entsorgung nicht verfügbar ist, oder die Transportwege zu lang und deshalb nicht umweltfreundlich, geht das Material als GFK Sondermüll in die Deponie.

Die Industrie Kunststoff Entsorgung und die Möglichkeiten des Recyclings wird seit vielen Jahren intensiv erforscht, um das GFK Sondermüll Problem der Vergangenheit abzuwenden. Grundsätzlich wurden drei Recyclingtechnologien als potenzielle Entsorgung für glasfaserverstärkte Kunststoffe herausgearbeitet. Das Materialrecycling, chemisches Recycling und die Mitverarbeitung. Die Mitverarbeitung von Verbundwerkstoffen über die Zementöfen gilt als die beste Recyclingoption für glasfaserverstärkte Kunststoffe.

Frühe Verfahren, beginnend in den 1970er Jahren, des Verbundmaterialrecyclings oder der chemischen Aufbereitung und Wiederverwendung sind in der Effizienz eingeschränkt. Glasfaserverstärkte Kunststoffe sind in diesen Tagen nur Sondermüll. In Florida wurde der glasfaserverstärkte Kunststoff ebenfalls zermahlen und ein formbares Material erzeugt. Damit wird ein verfaultes Bootsheck ersetzt, oder als Material-Spray für die Herstellung von Badewannen und ähnlichen Produkten verwendet. Eine weitere Anwendung, ebenfalls in den USA, ist die Bestandteile bei dem Prozess der GFK Entsorgung, diese bei der Herstellung von Eisenbahnschwellen einzubringen. Allerdings sind diese Ideen nicht ausreichend, um eine nachhaltige glasfaserverstärkte Kunststoff Entsorgung im großen Umfang zu gewährleisten oder nachhaltig aufzubauen.

Funktion der Mitverarbeitung bei der Zementherstellung

Zur gemeinsamen Verarbeitung in Zementöfen werden Verbundteile zerkleinert und mit anderen Abfällen zur Beschickung der Öfen gemischt. Das Recycling von GFK durch die Mitverarbeitung in Zementöfen erweist sich als kostengünstig, erzeugt wertvolle Materialien, und leistet somit einen Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks in der Zementherstellung. Aus diesen Gründen wird dieser Weg in ganz Europa immer beliebter und aus dem GFK Sondermüll, wird so bei der Industrie Kunststoff Entsorgung ein Mehrwert geschaffen. Dabei handelt es sich bei den für die Mitverarbeitung verwendeten Verbundwerkstoffen, wie glasfaserverstärkte Kunststoffe, sowohl um einen alternativen Brennstoff als auch um einen Rohstoff.

Das von EuCIA unterstützte, und in Deutschland verfügbare Recyclingverfahren, umfasst die international standardisierte Methode des Life Cycle Assessment (LCA). Die ISO 14040 ff steht für die Quantifizierung der Umweltbelastung durch bestimmte Produkte, deren Güter und Dienstleistungen. Die LCA-Ergebnisse helfen dabei, den ökologischen Nutzen, die Kompromisse und die Bereiche zu verstehen, in denen Verbesserungen unter Berücksichtigung des gesamten Produktlebenszyklus erzielt werden können. Die Europäische Kommission ist die europäische Plattform für die Bewertung des Lebenszyklus (LCA).

GFK Sondermüll – Aurora – Ihr Partner für Kunststoffe

Ein Leben ohne Kunststoff ist heute kaum mehr vorstellbar. Ganze Branchen sind im Laufe der Jahre entstanden, die sich vermehrt dem Kunststoff und seiner Verwertung bzw. Wiederverwendung widmen. Diese Branchen arbeiten eng zusammen und tragen für Deutschland zu einer hohen Energie- und Ressourceneffizienz bei. Die Kunststoffverarbeitende Industrie ist eine dieser Branchen. Innovativ sorgt sie dafür, dass vorhandene Ressourcen genutzt weiter genutzt werden. Nach der Herstellung und dem ersten Gebrauch von Kunststoffteilen jedweder Form reduziert dieser Industriezweig die anfallenden Abfälle dieser Art. Denn für die Kunststoffverarbeitende Industrie nimmt der Umweltschutz einen hohen Stellenwert ein. Sie trägt mit dazu bei, dass statt GFK Sondermüll neue verwendbare Produkte aus Kunststoff entstehen. Wo Kunststoff als Werkstoff der Zukunft gilt, eröffnet er immer neue Märkte.

Kunststoffe können auf drei verschiedene Arten verwertet werden. Beim Werkstofflichem Recycling werden bereits verwendete Kunststoffe mechanisch aufgearbeitet. Hier muss sortenrein gearbeitet werden, weil die chemische Struktur der Stoffe bei diesem Verfahren erhalten bleibt. Aus Kunststoffmüll wird Rezyklat. Nachdem das Material geshreddert, gereinigt und sortiert wurde, dient das Rezyklat als Rohstoff für verschiedene Anwendungen und ersetzt ebenfalls Granulate, die neu produziert wurden. Anders bei der Rohstofflichen Verwertung. Hier werden durch intensive Wärmeeinwirkung Polymerketten gespalten. Dadurch entstehen Öle und Gase, woraus wieder neue Kunststoffe hergestellt werden können.

Diese Methode eignet sich daher für vermischte oder verschmutzte Kunststoffe, welche nicht mehr trennbar sind. Die bekanntest Form der Kunststoffverwertung ist die Energetische. Dabei wird durch Verbrennung die enthaltende Energie zurückgewonnen. Gleichzeitig lässt sich die neu entstandene Energie zur Herstellung von Prozesswärme oder auch Dampf und Strom nutzen. Die energetische Verarbeitung ist ebenfalls günstig für vermischten oder auch verschmutzten Kunststoff. Meist setzt sich die Kunststoffverarbeitende Industrie für eine Mischung aus diesen drei Möglichkeiten ein. Reiner Kunststoff ist wiederverwendbar und kann vielfältig genutzt werden. Misch-Kunststoffe wie GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff) hingehen stellen große Herausforderungen. Die reine GFK Entsorgung erfolgt zurzeit noch meist durch Verbrennung. Es wird hart daran gearbeitet, ein Verfahren zu entwickeln, um effizienten Brennstoff herzustellen. Auch für andere industrielle Prozesse werden erste Versuche unternommen.

Die Kunststoffverarbeitende Industrie ist ein wichtiger Garant dafür, dass unsere Umwelt geschont wird. CO2-Reduktion, Energiewende und ressourcenschonende Mobilität, dies sind Beispiele für Lösungen, die der Kunststoff bietet. Alles in allem ist das ein enormes Potential, was es zu nutzen gilt. Kunststoff oder Plastik kann durch verschiedene Methoden immer wiederverwendet werden. Das ist gut für unsere Umwelt, denn damit reduziert sich der Müllberg deutlich. Kunststoffreste werden den industriellen Betrieben abgekauft und durch die Kunststoffverarbeitende Industrie fachgerecht verwertet. Die Kunststoffverarbeitende Industrie und der Umweltschutz gehen Hand in Hand. GFK ist kostengünstiger und stabiler als herkömmlicher Kunststoff. Da er sich nicht thermisch trennen lässt, kann er weder eingeschmolzen noch in seine Bestandteile zerlegt werden. Eine Verarbeitung von GFK Sondermüll ist daher anspruchsvoll und Überlegungen in diese Richtung sind der nächste wichtige Schritt für die Kunststoffverarbeitende Industrie. Nachhaltig wird bereits jetzt schon an der GFK Entsorgung gearbeitet. Immer neue Verfahren und Methoden werden erforscht, um Kunststoff jeder Art sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen und genau so sinnvoll zu verwerten. Die Kunststoffverarbeitende Industrie ist ein aufwärts strebender noch recht junger Zweig. Und doch bildet sie schon eine Basis, wenn auch mit großen kreativen Herausforderungen. Unternehmergeist, Innovationen und ein hohes Entwicklungspotential in dieser Branche versprechen neue richtungsweisende Tendenzen, um unsere Umwelt zu schonen und ihr Potential noch lange zu erhalten.